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Sonntag, 01.03.2026 19:00 Uhr | Axel Schulten

Stark! – Souveräner ETB-Sieg am Uhlenkrug

ETB Schwarz-Weiß Essen – SV Biemenhorst 4:0 (1:0)

Der ETB Schwarz-Weiß Essen hat in der Oberliga Niederrhein endgültig in die Erfolgsspur zurückgefunden: Nachdem die Schwarz-Weißen am letzten Wochenende einen Auswärtssieg in Sonsbeck geholt hatten, bezwangen sie heute den SV Biemenhorst – auch in der Höhe verdient – mit 4:0 (1:0) am heimischen Uhlenkrug. Durch den erneuten Dreier verbesserten sich die „Schwatten“ auf den achten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag müssen sie beim FC Büderich antreten, der heute überraschend mit 1:0 beim KFC Uerdingen 05 gewinnen konnte.

Die Hausherren machten von Beginn an Druck und zeigten den 254 Zuschauern am sonnendurchfluteten Uhlenkrug, dass sie unbedingt den ersten Heimsieg im Jahr 2026 landen wollten. Bereits in der 5. Spielminute hätten sie mit 1:0 in Führung gehen können, aber eine Direktabnahme von ETB-Kapitän Nico Lucas aus 15 Metern strich um Millimeter am Tor vorbei. Zehn Minuten später hätte das erste Tor fallen müssen, aber weder Lukas Korytowski aus fünf Metern noch Youssef Kamboua, der aus kurzer Entfernung und spitzem Winkel nur den Pfosten traf, konnten das rund Leder über die Linie bugsieren (15.). In der 23. Minute fiel dann aber das mehr als verdiente 1:0 für die Schwarz-Weißen: Nach einer Balleroberung durch Marcello Romano konnte Lukas Korytowski nach einem Konter - mit einem Flachschuss aus acht Metern in die rechte Ecke - die Führung der Gastgeber erzielen.

Nach dem Seitenwechsel waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, als Youssef Kamboua im Biemenhorster Strafraum von den Beinen geholt wurde und es einen Elfmeter für den ETB gab. Der Angreifer trat selbst an und versenkte den Ball sicher zum 2:0 in der rechten Ecke (51.). 25 Zeigerumdrehungen später erhöhten die Schwarz-Weißen dann auf 3:0 im Stadion Uhlenkrug: Nach einem Konter konnte SV-Keeper Lennart Brandes den Schuss von Lukas Korytowski mit Hilfe des Pfostens noch gerade noch abwehren, doch das Spielgerät kam genau zum eingewechselten Sanjin Vrebac, der aus einem Meter ins leere Tor abstauben konnte (76.). In der 84. Spielminute gab es dann erneut einen Foulelfmeter für die „Schwatten“, als Luca Pinke im Sechszehner gefoult wurde. Diesmal trat Sanjin Vrebac an, und erzielte mit seinem Doppelpack den 4:0-Endstand.

Trainerstimmen:

Marc Gebler (SV Biemenhorst): „Es war ein absolut verdienter Sieg für den ETB. Wir haben in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen, was es braucht, um drinbleiben zu können. Das grenzte gefühlt schon an Arbeitsverweigerung. In den ersten Minuten hatten wir eine gute Konterchance, aber das war die einzig halbwegs gefährliche Situation, die wir heute erzeugen konnten. Ansonsten sind wir in allen Belangen hinterhergelaufen. Die zweite Halbzeit begann dann denkbar ungünstig für uns, als wir direkt einen Elfmeter gegen uns bekommen haben. Das war der Vierte in den letzten drei Pflichtspielen. Das ist natürlich zu viel. Nach dem Elfer haben wir dann etwas besser ins Spiel gefunden, ohne aber groß gefährlich zu werden. In den letzten 15 Minuten haben wir das Spiel dann wieder abgegeben. Wir werden weiter alles geben, aber so wird es für uns schwer, Punkte zu holen.“

Christian Dorda (ETB SW Essen): „In den ersten 60 Minuten war es ein wirklich gutes Spiel von uns. Da haben wir viele Sachen gut gemacht. In den ersten 15 Minuten hatten wir zwei, drei sehr gute Möglichkeiten, wo wir uns aber nicht belohnen. Wir brauchten sehr viele Chancen, um das erste Tor zu erzielen. Wenn du aber 4:0 gewinnst, gibt es nicht viel zu Meckern. Die Jungs haben sich heute endlich mal richtig belohnt für den Aufwand, den sie Woche für Woche betreiben. Bisher war es immer sehr dürftig von der Ausbeute her im gegnerischen Strafraum. Das haben wir aber heute sehr gut gemacht. Es war der zweite Zu-Null-Sieg in Folge. Das war auch wichtig. Jetzt stehen wir auf einem vernünftigen, aber noch keinem guten Platz. Wir müssen hungrig bleiben, um Schritt für Schritt nach oben zu kommen.“

ETB SW Essen: Lenuweit – Kaminski, Kern, Corsten – Oteng Adjei (74. Theocharis), Shavershyan (82. Jung), Lucas (85. Gawryluk), Pinke – Romano (65. Vrebac), Korytowski (79. Kanu), Kamboua

SV Biemenhorst: Brandes – L. Ridder (76. Houtriet), Brucksteg, Geukes, Avramis (51. Pepa) – Nadi (51. N. Ridder), Laigre, Wellers,  Boland (58. Müller), Puhe – Peerenboom (64. Schmitz)

Schiedsrichter: Lukas Dyck

Tore: 1:0 Korytowski (23.), 2:0 Kamboua (51. / Foulelfmeter), 3:0 Vrebac (76.), 4:0 Vrebac (84. / Foulelfmeter)

Zuschauer: 254

Gelb-Rote Karten: -

Rote Karten: -

Besondere Vorkommnisse: -

Fotos: Frank Siebers (herzlichen Dank!)

(AS)

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