VEREIN2021-07-05T16:12:58+02:00

Der Fußballverein im Essener Süden

Essen steht für Bergbau, Zechenkultur, Kumpel und Malocher. Aber auch für erfolgreichen Strukturwandel und den Aufstieg zur Industriemetropole. Und natürlich für Fußball. Denn was wäre eine echte Ruhrpottmetropole ohne traditionsreichen Fußballverein?

Beheimatet im Essener Süden, ist die 1. Mannschaft des ETB aktuell in der Oberliga Niederrhein vertreten. Gespielt wird im altehrwürdigen Uhlenkrugstadion, das ca. 10.000 Zuschauer fasst und neben Stehplätzen auch eine überdachte Tribüne aufweist.

Tradition
1. Mannschaft
Uhlenkrug

Der Fußballverein mit Tradition seit 1900

Unsere Fußballabteilung blickt bereits auf über 116 Jahre Tradition zurück und stellte nicht zuletzt die Weichen für die erfolgreichen Karrieren von Oliver Bierhoff und Jens Lehmann. Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten wir mit dem DFB-Pokalsieg 1959.

Um auch in Zukunft erfolgreich im Fußballgeschäft bestehen zu können, setzt unser Fußballverein besonders auf die Nachwuchsförderung! Schon die Kleinsten können bei uns ihre ersten Kicker-Erfahrungen sammeln und mit Teams in den U10- bis U19-Ligen sind wir im Nachwuchsbereich bestens aufgestellt. Dabei kommt uns vor allem auch die Kooperation mit dem Stadtnachbarn Rot-Weiss Essen zugute.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei und fiebern Sie live bei einem Spiel des ETB mit! Dabei können Sie sich mit Bratwurst vom Grill oder leckerem Kuchen stärken und mit einem kühlen Pils auf den nächsten Heimsieg anstoßen. Sie sehen, das leibliche Wohl kommt bei uns nicht zu kurz, schließlich wollen wir immer alles geben – sowohl „auffem Platz“ als auch für unsere Fans!

Nachwuchsabteilung
Fanbereich
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Friesenhagen (ETB) lag im Tornetz

Der mitgelaufene Friesenhagen stürzte sich im Torjubel auch ins Tor und lag im Tornetz. Da brach das ganze Tor zusammen, es stand nur noch der linke Torpfosten. Rot-Weiss-Torwart Fritz Herkenrath machte nur noch ein dummes Gesicht. Schiedsrichter Hüren eilte sofort zum „Tatort“ und hielt zunächst einmal mit den 22 Spielern Kriegsrat. Bis dahin gab es so allerhand im Fußball, aber Pfostenbrüche?

„Handwerker werden gesucht, Handwerker wollen sich bitte melden!“ hallte es aus dem Lautsprecher. Vier kräftige Burschen traten in Aktion, konnten das kaputte Tor jedoch nicht wieder aufrichten. Der ETB bestand auf einen formal ausgeführten Wiederanstoß, damit das Tor des ETB-Spielers Hans Müller anerkannt wurde. Dann war alles zu Ende.

Spielabbruch in der 37. Minute

Die Zuschauer, die bis dahin der ganzen Sache einen gewissen Unterhaltungswert abgewinnen konnten, wurden jetzt unruhig und wollten ihr Eintrittsgeld wieder haben, da sie nur 37 Minuten Fußball gesehen hatten. Sie stürmten die Kassenhäuser, wo man gerade dabei war, die Tageseinnahmen zu zählen. Polizei rückte an. Das Durcheinander war perfekt. Die ETB-Anhänger waren der festen Überzeugung, dass es bei dem Torpfostenbruch nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Die Emotionen kochten in beiden Lagern hoch. Der Rot-Weiss-Präsident Georg Melches, ein ganz ausgekochter Zeitgenosse, ließ trotz allen Durcheinanders den kaputten Torpfosten als Beweisstück sofort konfiszieren. Er war später noch jahrelang im Trophäenschrank der „Roten“ zu bewundern.

ETB verlor im Wiederholungsspiel ersatzgeschwächt 1:8
Es kam zur Verhandlung vor der Verbandsspruchkammer. Melches brachte das corpus delicti gleich mit, um zu zeigen, dass der Pfosten erst vor einem Jahr neu eingesetzt und nicht angesägt worden war, sondern im Erdreich faulte. „Das ist bedingt durch den hohen Grundwasserspiegel der Berne, der unter dem Spielfeld fließt und der den Pfosten faulen ließ“ gab er zum Besten. Er bekam Recht, das Spiel wurde zum ersten Weihnachtstag neu angesetzt. Die „Schwatten“ mussten stark ersatzgeschwächt antreten und gingen vor 12.000 Zuschauern (am ersten Weihnachtstag!) mit 1:8 unter.

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