In losen Abständen möchten wir Euch unsere Unterstützer näher vorstellen. Den Auftakt im Jahr 2024 macht unser langjähriger Partner, die Jacob Stauder GmbH & Co. KG!

Carsten Zimmermann im Gespräch mit Dr. Thomas Stauder und Carsten Ratzke von der Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG (www.stauder.de).

Frage 1: Herr Dr. Stauder und Herr Ratzke, seit wann sind Sie mit Ihrem Unternehmen Sponsor beim ETB Schwarz-Weiß, Abteilung Fußball e.V.?

Dr. Thomas Stauder: Das ist eine Frage, die mich persönlich trifft, weil ich Ihnen aus unseren Unterlagen keine genaue Jahreszahl sagen kann. Aber es sind auf jeden Fall Jahrzehnte. Solange ich denken kann, solange ich mich für Sport und Fußball interessiere, ist der ETB immer dabei. Auch für mich ganz persönlich. Ein großer Name in Essen und ich bin sehr froh, dass wir zusammenarbeiten.

Frage 2: Und warum sind Sie gerade auch beim ETB Sponsor geworden?

Dr. Thomas Stauder: Wir sind ein Familienunternehmen, das in Essen seit 156 Jahren Bier braut. Wir fühlen uns hier heimisch und verantwortlich und gerade der Sport – da wo die Menschen eine schöne Zeit ihres Lebens verbringen, sowohl aktiv als auch beim Zuschauen – ist etwas, wo wir stark sein wollen. Der ETB ist wichtiger Verein und macht eine tolle Arbeit, von daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir mit dem ETB eine gute Partnerschaft pflegen.

Frage 3: Wie sind denn Ihre bisherigen Erfahrungen als Sponsor beim ETB?

Dr. Thomas Stauder: Der ETB hat nach wie vor eine große Strahlkraft. Als bekannter Name in Essen unter den Fußballvereinen in Essen, durch die Geschichte, durch den Pokalsieg, durch die frühere Zweitligageschichte ist der ETB in der Ausstrahlung sehr stark. Die sportliche Arbeit auf vielen Ebenen, Breitensport und Spitzensport zu vereinigen, finde ich vorbildlich. Das zu sehen macht Freude und da sind wir dann gerne mit dabei.

Frage 4: Gibt es etwas, was Sie als Sponsor dem Verein wünschen?

Dr. Thomas Stauder: Ich wünsche dem Verein das, was ich unseren Partnern überall wünsche: Dass die Konzepte aufgehen, sowohl im Spitzensport – ich drücke natürlich die Daumen, dass es weiter aufwärts geht – als auch im Breitensport und in der Jugend. Ich bekomme auch mit, dass es da viele Pläne gibt. Auch im Zuge des Stadionumbaus, ich habe einen guten Eindruck, dass die Konzepte aufgehen.

Frage 5: Können Sie bitte Ihr Unternehmen und sich als Person vorstellen?

Dr. Thomas Stauder: Ja gerne: Unser Unternehmen ist jetzt 156 Jahre alt, und ich bin 56 Jahre alt. Also kann man es leicht ausrechnen, dass ich zum 100-jährigen Jubiläum geboren worden bin. Das gilt auch für meinen Vetter Axel. Wir sind nahezu gleichalte Cousins und seit Anfang 2005 führen wir jetzt unser Familienunternehmen gemeinsam in der 6. Generation. Wir haben es also von unseren Vätern übernommen, und die auch schon von ihren Vätern. Unser Vorfahre Theodor Stauder ist 1867 nach Essen gekommen und hat mit seinem Sohn Jacob, dessen Namen unser Unternehmen trägt, die Brauerei begründet. Und wir sind auch schon seit den 1870er Jahren hier an diesem Standort in Altenessen an der heutigen Stauderstraße. Das gibt auch schon die Richtung vor, mit der wir uns bewegen und was unsere wichtigsten Werte sind. Wir sind in unserer Heimat verwurzelt. Wir fühlen uns hier zuhause und verantwortlich. Wir setzen ganz klar auf das Thema Familienunternehmen, auf die persönliche Verantwortung und Nähe. Auf den Unterschied, den man als Familienunternehmen machen kann, im Vergleich zu den Großkonzernen und Großbrauereien, mit denen wir uns im Wettbewerb auseinandersetzen. Jeder spricht über Qualität, aber als Familienunternehmen kann man das konsequenter verfolgen als die Großen. Bei den Großen regiert dann vielleicht doch eher der Rotstift des Controllers. Wir als Familienunternehmer können sagen: Wir trinken jeden Tag selber unser Bier und wir möchten zum Beispiel gerne diesen besonderen Hopfen verwenden und wir möchten gerne dem Bier Zeit zum Reifen geben. Das sind nur zwei Beispiele dafür, für besondere Maßnahmen im Bereich der Qualität. Ich könnte jetzt noch sehr viel länger über unser Unternehmen sprechen, aber ich glaube, das wäre ein eigener Vortrag und kein Interview mehr.

Frage 6: Unsere 1. Mannschaft steht zur Winterpause auf dem neunten Tabellenplatz. Was sagen Sie zu dem bisherigen sportlichen Verlauf der Saison und wo sehen Sie das Team am Saisonende?

Dr. Thomas Stauder: Man hat sicherlich zwischendurch Hoffnung in Richtung ganz oben gehabt. Ich glaube von den spielerischen Fähigkeiten wäre das auch durchaus gerechtfertigt. Ich drücke da ganz fest die Daumen. Ein Aufstieg wäre sicherlich eine große Nummer, die auch in den Planungen des Vereins und in den wirtschaftlichen Strukturen durchaus eine Herausforderung darstellen würde, kann ich mir vorstellen. Aber ich würde die Daumen drücken, dass es mittelfristig in diese Richtung geht. Das motiviert wahrscheinlich alle im Verein und im Umfeld total, wenn es sportlich gut läuft. Das zieht alles andere nach sich.

Frage 7: Möchten Sie abschließend noch etwas sagen?

Dr. Thomas Stauder: Ich bekomme mit, was das Thema Stadionumbau für den Verein insgesamt bedeutet. Das wird auch den Breitensport fördern, indem wieder alles an dem Ort ist, wo es eigentlich hingehört. Es wird sicherlich auch das komplette Umfeld und die Sponsoren motivieren, wenn auch das optische Umfeld sich positiv entwickelt und wenn man sieht, hier geht es voran. Da freue ich mich persönlich drauf und drücke alle Daumen, dass die Pläne aufgehen.

Herr Dr. Stauder und Herr Ratzke, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch und Ihre Zeit!

Bildunterschrift (von links): Carsten Ratzke, Carsten Zimmermann, Dr. Thomas Stauder.

Präsentiert von der Jacob Stauder GmbH & Co. KG